Kindheit

Wenn ich an Heimat denke, verbinde ich es in erster Linie mit meinem
sozialen Umfeld. Mit guten Freunden, mit denen ich mich treffe, diskutiere,
austausche, Spaß habe. Durch die Straßen gehen und Menschen zu treffen, die ich von meiner Jugendzeit noch kenne. Über Kinheitserlebnisse zu reden, mit Personen, seien es Mitschüler oder Verwandte, die bei diesen kleinen
"Abenteuern" dabei waren. Zu wissen, daß Menschen um mich sind, denen ich und die mir wichtig sind.

13.3.07 12:39, kommentieren

Heimat- ein einmaliges Gefühl!!

Was ist für dich Heimat?

Viele werden auf diese Frage mit dingen wie: der Ort an dem ich aufgewachsen bin, dort wo mein Elternhaus steht, die Wiesen und Wälder auf und in denen ich als Kind einst gespielt habe antworten.

Aber ist Heimat für euch ein einmalig, geografisch existierender Ort?

Wie so vieles, ist Heimat für mich ein relativer Begriff- aber es ist viel, viel mehr als nur ein Land, eine Gegend, oder ein Dorf mit dem ich gewisse Erinnerungen verbinde.

Heimat empfinde ich als ein Gefühl.

Meine nähere Umgebung, meine Familie, mein Freundeskreis oder meine Freundin lösen meine Heimatgefühle aus!!

Sie sind es die mir das Gefühl von Geborgenheit und grenzenlosem Vertrauen geben können das mir hilft in meinem Leben mit Problemen und harten Zeiten fertig zu werden.

Und überall wo ich diese Gefühle erfahre, bin ich zu Hause!!!!

10.3.07 15:56, kommentieren

Warum mögen Menschen Bäume? Warum hat jedes Kind, jedes kleine Mädchen und jeder kleine Junge einen Baum, ja vielleicht sogar einen Baum als Freund?
Das habe ich heute erkannt. Er kann nicht davonlaufen. Er bleibt immer stehen. Auch im Sturm. Es interessiert ihn nicht, was in der Welt passiert. Möglicherweise bewegt es ihn, aber nicht in lokalem Sinne.
Das heißt, und das ist etwas sehr, sehr erstaunliches, wenn du nach Jahren zu einer Stelle zurückkehrst, dann wirst du diesen Baum noch immer dort stehen sehen und das ist, was dich bewegt. Tief in deinem innern. Denn was immer dir passiert, du weißt, du kannst an einen Ort zurückkehren und deine Erinnerungen sind noch dort.

8.3.07 20:25, kommentieren

Ein steiniges Feld verleiht seltenen Gräsern Heimatgefühle.
Licht und Dunkelheit: Zwischen den Gegensätzen findet sich Heimat.

Ernst Ferstl

6.3.07 22:35, kommentieren

"Schlage keinen Nagel in die Wand
Wirf den Rock auf den Stuhl
Warum vorsorgen für vier Tage?
Du kehrst morgen zurück."

Dieses Gedicht stammt aus der Feder Brechts, geschrieben in einem Lebensabschnitt in dem er wohl am unglücklichsten war:

Die Zeit seines Exils.

Obwohl er im Exil an Orten wohnte, welche landschaftlich sehr schön und vielfältig waren wünschte er sich nichts sehnlicher, als in seine geliebte Heimat zurückzukehren.

Und dann eines Tages war es soweit:

Es ist 1948 der Krieg ist schon ein paar Jahre vorbei und Brecht macht sich auf den Weg in die Heimat, Berlin.

Zu welchem Zeitpunkt kann Brecht sagen er sei in der Heimat angekommen? Welche Grenze muss er überschreiten, ja an welchem Platz muss er vorbeikommen um sich „zu hause“ zu fühlen?

 An konkreten Straßen, Plätzen oder Häusern lässt sich das nur schwer festmachen, ist Brecht doch in ein vom Krieg fast vollständig zerstörtes Berlin zurückgekehrt. Viele seiner geliebten Freunde waren gestorben oder aus der Stadt geflohen. Dennoch kehrt Brecht zurück und fühlte sich endlich wieder zu hause.

Weswegen?

Trug er nicht schon all die Jahre im Exil seine Heimat im Herzen, war aber nicht bereit sie auf sein Umfeld wirken zu lassen?

Ich glaube das Heimat auch immer mit Vergangenheit verbunden ist. Also nichts weiter als ein Gefühl von Geborgenheit, eine Erinnerung an frühere Zeiten, ja vielleicht sogar eine Art Illusion.

2 Kommentare 5.3.07 23:42, kommentieren

Heimatlied/Sportfreunde Stiller

Es kommt mir hier so vor
so ähnlich wie nach dem perfekten Tor
wie nach ner langen Fahrt zurück
wie liebe auf den ersten Blick
wie nach nem heißen Tee an nem kalten Wintertag
wie eine gute Idee wenn einem lange nichts lange nichts mehr einfallen mag

Denn hier, denn hier bist du Mensch hier darfst du's wirklich sein .
und das schöne daran ist dass ichs jeden tag sehen kann
und das schöne daran ist dass ichs jederzeit bewundern kann
und das schöne daran ist dass es all das wirklich für mich gibt!
Wer hätte das gedacht? - es ist ein Heimatlied.

es kommt mir hier so vor, wie meilenentfernt von draußen vor der Tür
plötzlich so leicht zuvor war alles schwer
es fließt hier wie wenn ich Smetana's Moldau hör.
alles klingt zusammen wie bei einer Symphonie
woanders gibt's das selten oder nie

Denn hier bist du Mensch hier darfst du's wirklich sein .
und das schöne daran ist dass ichs jeden tag sehen kann
und das schöne daran ist dass ichs jederzeit bewundern kann
und das schöne daran ist dass es all das wirklich gibt!
Wer hätte das gedacht? - es ist ein Heimatlied.

1 Kommentar 5.3.07 22:46, kommentieren

lächeln

heimat ist nur dann kein leeres wort, wenn wir über sie sprechend ein lächeln auf unseren gesichtern entdecken und vor allem, wenn wir uns nicht scheuen uns mit würde zu ihr zu bekennen.

5.3.07 15:49, kommentieren