eigene geschichten

Die Vorstellung zu meinem Heimatfilm

In Anlehnung an Pina Bausch stelle ich mir einen Film vor, der einzelne abstrakte Szenen zeigt. Farbige Bilder, die die Gefühle und Zustände von Heimat in einer ungewohnten Weise darstellen.

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Es folgt eine Liste eurer Gedanken, Stichpunkte und Anregungen, die mir besonders gefallen haben und die ich gern in meinen Film mit einfließen lassen möchte.

Heimatsorte
Meer - Baum - Parkdeck - Farben - Laute - Lieder - Düfte - Straßen - Kopf - Strand

Sicherheit und Halt
Geborgenheit - Vertrauen - Ruhe
Alltag - Gewohnheit - fehlende Neugier
Illusion

Verbundenheit
Gefühle - Erinnerungen - déjà-vu - Herzklopfen - Identität
Familie - Freunde - Freund/Freundin - der eigene Name

Zukunft
Abenteuer - Wünsche - Sehnsucht

Bilder für Heimat
das Beschreiten eines Weges
zwischen den Gegensätzen
Nachhausekommen

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Wenn erste Szenen des Filmes stehen, werde ich dies auf jeden Fall auf diese Seite stellen.

Anregungen von euch sind weiterhin erwünscht. Über Einträge ins Gästebuch.

 

Judith 

 

 

22.3.07 11:51, kommentieren

Heimatgefühl

Unser Umfeld und unsere persönliche Wahrnehmung prägen den Umgang mit der eigenen Heimat enorm. So kann sich das Gefühl für Heimat im Laufe des Lebens ändern. Als junge Frau hatte ich das Bedürfnis auszubrechen aus dieser Enge und Langeweile. Früher als geplant kehrte ich zurück und fühle mich heute wohler als damals.

Obwohl mir Heimat nicht sooo viel bedeutet, können Heimatgeschichten auch bei mir immer wieder tiefe Empfindungen auslösen. Wenn ich spüre was Heimat für Menschen bedeuten kann. Es kommt der Gedanke, dass Heimat mit Sehnsucht zu tun hat. Sehnsucht nach einer verlorengegangenen Kindheit, Sehnsucht nach einer heilen Welt...Enge und Langeweile können eben auch Geborgenheit vermitteln

21.3.07 09:29, kommentieren

Kindheit

Wenn ich an Heimat denke, verbinde ich es in erster Linie mit meinem
sozialen Umfeld. Mit guten Freunden, mit denen ich mich treffe, diskutiere,
austausche, Spaß habe. Durch die Straßen gehen und Menschen zu treffen, die ich von meiner Jugendzeit noch kenne. Über Kinheitserlebnisse zu reden, mit Personen, seien es Mitschüler oder Verwandte, die bei diesen kleinen
"Abenteuern" dabei waren. Zu wissen, daß Menschen um mich sind, denen ich und die mir wichtig sind.

13.3.07 12:39, kommentieren

Heimat- ein einmaliges Gefühl!!

Was ist für dich Heimat?

Viele werden auf diese Frage mit dingen wie: der Ort an dem ich aufgewachsen bin, dort wo mein Elternhaus steht, die Wiesen und Wälder auf und in denen ich als Kind einst gespielt habe antworten.

Aber ist Heimat für euch ein einmalig, geografisch existierender Ort?

Wie so vieles, ist Heimat für mich ein relativer Begriff- aber es ist viel, viel mehr als nur ein Land, eine Gegend, oder ein Dorf mit dem ich gewisse Erinnerungen verbinde.

Heimat empfinde ich als ein Gefühl.

Meine nähere Umgebung, meine Familie, mein Freundeskreis oder meine Freundin lösen meine Heimatgefühle aus!!

Sie sind es die mir das Gefühl von Geborgenheit und grenzenlosem Vertrauen geben können das mir hilft in meinem Leben mit Problemen und harten Zeiten fertig zu werden.

Und überall wo ich diese Gefühle erfahre, bin ich zu Hause!!!!

10.3.07 15:56, kommentieren

Warum mögen Menschen Bäume? Warum hat jedes Kind, jedes kleine Mädchen und jeder kleine Junge einen Baum, ja vielleicht sogar einen Baum als Freund?
Das habe ich heute erkannt. Er kann nicht davonlaufen. Er bleibt immer stehen. Auch im Sturm. Es interessiert ihn nicht, was in der Welt passiert. Möglicherweise bewegt es ihn, aber nicht in lokalem Sinne.
Das heißt, und das ist etwas sehr, sehr erstaunliches, wenn du nach Jahren zu einer Stelle zurückkehrst, dann wirst du diesen Baum noch immer dort stehen sehen und das ist, was dich bewegt. Tief in deinem innern. Denn was immer dir passiert, du weißt, du kannst an einen Ort zurückkehren und deine Erinnerungen sind noch dort.

8.3.07 20:25, kommentieren

"Schlage keinen Nagel in die Wand
Wirf den Rock auf den Stuhl
Warum vorsorgen für vier Tage?
Du kehrst morgen zurück."

Dieses Gedicht stammt aus der Feder Brechts, geschrieben in einem Lebensabschnitt in dem er wohl am unglücklichsten war:

Die Zeit seines Exils.

Obwohl er im Exil an Orten wohnte, welche landschaftlich sehr schön und vielfältig waren wünschte er sich nichts sehnlicher, als in seine geliebte Heimat zurückzukehren.

Und dann eines Tages war es soweit:

Es ist 1948 der Krieg ist schon ein paar Jahre vorbei und Brecht macht sich auf den Weg in die Heimat, Berlin.

Zu welchem Zeitpunkt kann Brecht sagen er sei in der Heimat angekommen? Welche Grenze muss er überschreiten, ja an welchem Platz muss er vorbeikommen um sich „zu hause“ zu fühlen?

 An konkreten Straßen, Plätzen oder Häusern lässt sich das nur schwer festmachen, ist Brecht doch in ein vom Krieg fast vollständig zerstörtes Berlin zurückgekehrt. Viele seiner geliebten Freunde waren gestorben oder aus der Stadt geflohen. Dennoch kehrt Brecht zurück und fühlte sich endlich wieder zu hause.

Weswegen?

Trug er nicht schon all die Jahre im Exil seine Heimat im Herzen, war aber nicht bereit sie auf sein Umfeld wirken zu lassen?

Ich glaube das Heimat auch immer mit Vergangenheit verbunden ist. Also nichts weiter als ein Gefühl von Geborgenheit, eine Erinnerung an frühere Zeiten, ja vielleicht sogar eine Art Illusion.

2 Kommentare 5.3.07 23:42, kommentieren

was heimat bedeutet ..

kennst du die menschen und kennen sie dich? fühlst du dich geborgen, selbstsicher und gleichzeitig sehnsüchtig nach neuem und unbekanntem? lässt ein einziger geruch dich in gedanken und erinnerungen schwelgen?

kennst du die farben um dich herum und fasziniert dich trotzdem die eine? hörst du die laute meist nur wenn sie dir fremdartig sind? suchst du nicht nach dem weg sondern beschreitest ihn einfach?

entdeckst du in vielem eine einzigartigkeit? zerreißt dich die sehnsucht nach dem was du einmal verlassen hast?

.. dann weißt du auch was HEIMAT bedeutet!

5.3.07 01:21, kommentieren