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Warum mögen Menschen Bäume? Warum hat jedes Kind, jedes kleine Mädchen und jeder kleine Junge einen Baum, ja vielleicht sogar einen Baum als Freund?
Das habe ich heute erkannt. Er kann nicht davonlaufen. Er bleibt immer stehen. Auch im Sturm. Es interessiert ihn nicht, was in der Welt passiert. Möglicherweise bewegt es ihn, aber nicht in lokalem Sinne.
Das heißt, und das ist etwas sehr, sehr erstaunliches, wenn du nach Jahren zu einer Stelle zurückkehrst, dann wirst du diesen Baum noch immer dort stehen sehen und das ist, was dich bewegt. Tief in deinem innern. Denn was immer dir passiert, du weißt, du kannst an einen Ort zurückkehren und deine Erinnerungen sind noch dort.

8.3.07 20:25, kommentieren

Heimat- ein einmaliges Gefühl!!

Was ist für dich Heimat?

Viele werden auf diese Frage mit dingen wie: der Ort an dem ich aufgewachsen bin, dort wo mein Elternhaus steht, die Wiesen und Wälder auf und in denen ich als Kind einst gespielt habe antworten.

Aber ist Heimat für euch ein einmalig, geografisch existierender Ort?

Wie so vieles, ist Heimat für mich ein relativer Begriff- aber es ist viel, viel mehr als nur ein Land, eine Gegend, oder ein Dorf mit dem ich gewisse Erinnerungen verbinde.

Heimat empfinde ich als ein Gefühl.

Meine nähere Umgebung, meine Familie, mein Freundeskreis oder meine Freundin lösen meine Heimatgefühle aus!!

Sie sind es die mir das Gefühl von Geborgenheit und grenzenlosem Vertrauen geben können das mir hilft in meinem Leben mit Problemen und harten Zeiten fertig zu werden.

Und überall wo ich diese Gefühle erfahre, bin ich zu Hause!!!!

10.3.07 15:56, kommentieren

Kindheit

Wenn ich an Heimat denke, verbinde ich es in erster Linie mit meinem
sozialen Umfeld. Mit guten Freunden, mit denen ich mich treffe, diskutiere,
austausche, Spaß habe. Durch die Straßen gehen und Menschen zu treffen, die ich von meiner Jugendzeit noch kenne. Über Kinheitserlebnisse zu reden, mit Personen, seien es Mitschüler oder Verwandte, die bei diesen kleinen
"Abenteuern" dabei waren. Zu wissen, daß Menschen um mich sind, denen ich und die mir wichtig sind.

13.3.07 12:39, kommentieren

Mein Kopf

Mein Kopf ist der Ort, an dem ich am meisten erlebe. Mein Kopf ist eine Kugel voller Konfusion, in der sich Gedanken, Ideen, Musik und Melodien tummeln, genauso wie Liebe, Freundschaft und diese unendlichen Fragen und Antworten, die die Menschheit umtreiben. Mein Hirn ist der Platz, vor dem ich bis zu meinem Tod niemals fliehen kann.

Simon Walker (Vega 4) in "Skizzenbuch unterwegs"

13.3.07 12:50, kommentieren

Stoische Ruhe

Zum ersten Mal stieg ich auf diesen Hügel, als ich zwölf Jahre alt war. Seitdem war ich oft dort oben. Es ist ein wunderbarer Platz, von dem aus du einen Blick über ganz Glasgow hast. Ich habe ihm auch viele Ideen für Lieder zu verdanken. Eins davon heißt "Walking Down The Hill", das ich speziell diesem wunderbaren Ort widmen möchte, den ich am meisten auf dieser Welt schätze. Am liebsten bin ich dort im Herbst, wenn die Blätter von den Bäumen gefallen sind.

Ich bin schon oft dort gewesen, um mich zu sammeln und meinen inneren frieden wiederzufinden, Die stoische Ruhe dieses Ortes erinnert mich daran, dass sich die meisten Dinge im Leben wandeln.

Fran Healy (Travis) in "Skizzenbuch unterwegs"

1 Kommentar 13.3.07 13:04, kommentieren

Mein Name

Irgendwann vor langer Zeit, so ungefähr in den 90er Jahren, als ich geboren wurde, ziemlich genau am 16.07.1992 im Evangelischen Krankenhaus in Castrop-Rauxel, um 19:42 Uhr, wusste meine Mutter immer noch nicht, wie ich heißen sollte. Da kam sie plötzlich auf die Idee, mich Erik zu nennen, weil ihre Mutter Erika heißt. Mein Vater war damit einverstanden.

Erik, Realschule Solingen
(im Rahmen einer Schreibwerkstatt zum Thema "Heimaten" in Herne im Dezember 2006)

1 Kommentar 13.3.07 13:31, kommentieren

Der Strand

Der Strand von Dublin ist ein magischer Ort. Für Menschen wie mich ist er ein idealer Platz, so etwas wie eine Batterie, weil man sich dort aufladen und Energie schöpfen kann. Weil alles eine Konstante bildet und sich zur gleichen Zeit im Rahmen dieser Konstante beständig verändert. Ebbe und Flut sind immer da, doch dann gibt es Wind und Wetter, die den Zustand am Meer pausenlos neu schaffen.

Mark Greany (JJ72) in "Skizzenbuch unterwegs" 

1 Kommentar 13.3.07 15:16, kommentieren